Schlittschuhe schleifen: Die gängigen Schliffe im Überblick

Schlittschuhe schleifen: Die gängigen Schliffe im Überblick

Schlittschuhe schleifen: Die gängigen Schliffe im Überblick

Regelmäßiges Schleifen ist Pflicht für jeden Eishockeyspieler. Aber welcher Schliff ist der richtige? Wir erklären die gängigen Varianten und helfen dir, die beste Wahl für deinen Spielstil zu treffen.

Warum schleifen so wichtig ist

Eine stumpfe Kufe gibt keinen Halt auf dem Eis — Kurven werden ungenau, Stopps unsicher. Als Faustregel gilt: alle 10–15 Eisstunden schleifen lassen, bei intensivem Spiel öfter.

Der klassische ROH-Schliff

ROH steht für „Radius of Hollow" — der Hohlschliff. Er beschreibt die Tiefe der Rille zwischen den beiden Kufenkanten.

ROH-Wert Wirkung
3/8" Sehr tief — maximaler Grip, weniger Gleitgeschwindigkeit
1/2" Standard für die meisten Spieler
5/8" Flacher — mehr Gleitgeschwindigkeit, weniger Grip
3/4" Sehr flach — für schwere Spieler oder hartes Eis

Faustregel:

  • Leichte Spieler / weiches Eis → kleinerer ROH (mehr Grip)
  • Schwere Spieler / hartes Eis → größerer ROH (mehr Gleiten)

Der FBV-Schliff (Flat Bottom V)

Der FBV ist eine modernere Alternative zum klassischen ROH. Statt einer runden Hohlkehle hat er eine flache Basis mit V-förmigen Kanten.

Vorteile:

  • Kombination aus Grip und Gleitgeschwindigkeit
  • Weniger Kraftaufwand beim Skating
  • Beliebt bei Profis und ambitionierten Freizeitspielern

Gängige FBV-Werte: 100/50, 90/75, 75/50

Welcher Schliff für wen?

  • Anfänger → ROH 1/2" — guter Allrounder
  • Verteidiger → ROH 3/8" oder 1/2" — mehr Grip für harte Stopps
  • Stürmer → ROH 1/2" oder FBV — Balance aus Speed und Kontrolle
  • Torhüter → flacherer Schliff, da andere Kufen-Geometrie

Unser Tipp aus dem Hockeyshop Augsburg

Nicht sicher welcher Schliff zu dir passt? Komm vorbei — wir schleifen deine Kufen professionell und beraten dich persönlich zu deinem optimalen Schliff. 🏒

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